Ausschlüsse

Wie bei jeder Versicherung werden nicht alle Schäden gedeckt und somit ist es für Sie sehr wichtig zu wissen, welche Ausschlüsse Ihre Rechtschutzversicherung enthält.

In den folgenden Rechtsfällen haben Sie keinen Anspruch auf einen Versicherungsschutz:

  • Rechtsfälle, die das Familien- und Erbrecht betreffen. Allerdings bieten viele Versicherungsgesellschaften zu diesen Bereichen eine Rechtsberatung von maximal 300 respektive 500 Franken an.
  • Rechtsfälle zur Abwehr von Schadenersatzansprüchen. In diesen Fällen hilft Ihnen Ihre Privat-Haftpflichtversicherung.
  • Rechtsfälle, welche eine selbstständige Erwerbstätigkeit betreffen.
  • Rechtsfälle, bei denen Sie Wertpapiere erwerben oder veräussern.
  • Rechtsfälle, die im Zusammenhang mit dem Kauf, Verkauf oder Verpfändung einer Immobilie stehen. Auch beim Erstellen von Bauten, beim Tätigen von Umbauten oder der Abbruch eines Gebäudes ist nicht versichert, sofern dazu eine amtliche Bewilligung benötigt wird.
  • Rechtsfälle, die das Steuer- und Abgaberecht betreffen.
  • Rechtsfälle, die das Ausländerrecht betreffen.
  • Rechtsfälle, die im Zusammenhang mit de Kirchenrecht stehen.
  • Rechtsfälle, die das Gesellschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht betreffen.
  • Rechtsfälle, bei dem der Versicherte als Beteiligter in Schlägereien involviert ist.
  • Rechtsfälle aus Spiel und Wetten.
  • Rechtsfälle, die mit Krieg, Unruhen und Streik zusammenhängen.
  • Rechtsfälle gegen den Rechtsschutzversicherer.
  • Rechtsfälle, welche die Zollstreitigkeiten betreffen.
  • Rechtsfälle, im Zusammenhang mit gewerbemässigem Verkauf und Kauf von Fahrzeugen.
  • Rechtsfälle, beim Führen eines Fahrzeuges ohne gültigen Fahrausweis.
  • Rechtsfälle, im Zusammenhang mit unberechtigter Fahrzeugnutzung.

Die Versicherungen sind berechtigt, weitere Ausschlüsse in Ihre Versicherungen aufzunehmen. Es besteht auch die Möglichkeit, dass sich die Ausschlüsse, beispielsweise im Arbeitsrecht, der Versicherungsgesellschaften unterscheiden.